Strompreise vergleichen


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Auf dem Strommarkt hat sich eine Trendwende durchgesetzt. Der Kunde, der privaten oder gewerblichen Strom beziehen möchte, hat freie Wahl, welchen Stromanbieter er als Bezugsquelle wählen will. Wie alles, hat auch dies seine Schattenseiten, besonders wenn es um die Wahl von Billigstrom geht.

Wer sich einer der vielen Strompreis-Tarifrechner bedient, sollte darauf achten, dass im Vergleich nicht Kartoffeln mit Kirschen verglichen werden. Eine beliebte Art und Weise, den wechselfreudigen Strom-Kunden im Dschungel unterschiedlicher Tarife und Anbieter noch mehr zu verunsichern.

Viele Stromanbieter sind keine Stromhersteller, sondern kaufen Strom zu marktgünstigen Konditionen ein. Der Haken an der Wahl von Billiganbietern kann sein, dass zwar 100,- Euro weniger im Jahr zu zahlen sind, dafür der gesamte zu liefernde Strom im Voraus für das besagte Jahr zu bezahlen ist, der Kunde dafür aber bei geringerem Verbrauch in dem bereits bezahlten Jahr nichts mehr zurückerhält, wenn er im Verbrauch unter der veranschlagten Summe liegen sollte. So können schnell aus einem Kilowattstundenpreis von 15 Cent je Kilowattstunde Verbrauch plötzlich 26 Cent werden.

Was also tun im Dschungel der Strompreise? Eine Tarifrechnerseite sollte immer zur Originalvertragsabschluss-Website des Anbieters selbst führen und die entsprechenden Strompreise anzeigen. Nicht alle Anbieter machen Provisionszahlungsregelungen mit, auch wenn sie in provisionspflichtigen Tarifrechnern aufgeführt sind. Eine weitere Alternative sind provisionsfreie Tarifrechner im Internet. Ortsgebundene Rankings lohnen sich in jedem Fall. Ortsansässige Stromanbieter bieten manchmal gute Konditionen an.

Was neben allen Preisklassen der wichtigste Ansatzpunkt sein kann, ist die Frage nach der Herkunft des Stroms. Wer sich zum Beispiel für Strom aus erneuerbaren Quellen entschließt, liegt bei Öko-Strom-Anbietern mit Öko-Label richtig.